Autismus-Therapiezentrum

Gründung der Ambulanz für autistische Kinder


Die Ambulanz für autistische Kinder (heute: Autismus-Therapiezentrum) begann 1977 mit der Arbeit. Zunächst wurden 13 autistische Jungen und Mädchen aus Bremen und Niedersachsen von zwei PsychologInnen und einer Erzieherin gefördert. Jedes Kind erhielt zweimal in der Woche eine Stunde Therapie. Die Kinder wurden entweder von einem Elternteil oder einem Mitarbeiter der Tagesbildungsstätte gebracht. Diese nahmen an der Therapiesitzung teil, wurden auf diese Weise in die Arbeit eingeführt und sollten die Übungen zu Hause und in den Einrichtungen fortsetzen.

Einmal im Monat fanden Elternabende statt, an denen die TherapeutInnen die Eltern informierten, wie das Verhalten autistischer Kinder zu verstehen war, welche Auswirkungen die andersartige Verarbeitung der Wahrnehmungen für die autistischen Kinder haben konnte und welche Folgerungen daraus für die Strukturierung des alltäglichen Umgangs mit ihren Kindern abzuleiten waren.

In den ersten Jahren war die Ambulanz noch zusammen mit der Sonderklasse im Schulgebäude Am Hulsberg untergebracht. Als sich aufgrund der großen Nachfrage die Kinderzahl auf 16 erhöhte, mussten neue Räume gefunden werden. 1979 bezog die Ambulanz eine Büroetage im Stadtteil Hastedt, die mit viel Eigenarbeit zu Therapieräumen umgestaltet wurde.


 
 
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