 | Autismus-Therapiezentrum |
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 | Familien- und Umfeldorientierung Der Umgang mit autistischen Menschen im Alltag ist wegen ihres ungewöhnlichen Verhaltens schwierig. Ihre Reaktionen wirken auf das soziale Umfeld fremd, pädagogische Maßnahmen können Wirkungen haben, die die Bezugspersonen nach bisherigen Erfahrungen nicht kennen und erwarten. Eltern und Geschwister, aber auch ErzieherInnen oder LehrerInnen stehen autistischen Menschen oft hilflos gegenüber. So kann es vorkommen, dass sie etwas tun, das die autistischen Menschen irritiert und zerstörerisches oder selbstverletzendes Verhalten zur Folge haben kann. Wesentlicher Bestandteil der Therapie ist deshalb die Einbeziehung der wichtigsten Personen des familiären und sozialen Umfeldes. Sowohl die Eltern, als auch die Fachkräfte in den Institutionen (wie Kindergärten, Schulen, Tagesstätten), werden über Autismus informiert. Das erworbene Wissen wird dann in verschiedenen Veranstaltungen (Vorträge, Videobeispiele, Selbsterfahrungs- und Diskussionsgruppen) vertieft, in denen Ursachen des Autismus, Therapiemöglichkeiten, Umgang mit speziellen Verhaltensproblemen und Probleme im Familien- und Schulalltag thematisiert werden. Für Eltern, deren Kinder in nächster Zeit die Schule verlassen werden, bietet das Therapiezentrum auch Beratung für die künftige Unterbringung in Wohnheimen, Wohngruppen an. Für betroffene Eltern findet ein regelmäßiger Austausch in Form eines Elternstammtisches statt; Ort und Zeit ist unter "Aktuelles" zu finden, die Anmeldung erfolgt über unser Sekretariat. In Zukunft soll auch für die Geschwister autistischer Menschen eine Möglichkeit zum Austausch von Erfahrungen geschaffen werden. Die Stützung und Stärkung der Familien und ihres sozialen Umfeldes ist eine wesentliche Voraussetzung für eine positive Entwicklung autistischer Menschen. |  |  |  |

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